Sanitär | Unternehmen + Markt | 13.03.2018

Geberit strafft Markenportfolio

Marke Keramag verschwindet 2019 vom Markt

Die Geberit-Gruppe ( www.geberit.de/markenportfolio) verringert die aufgrund der Akquisition und Integration des Keramikgeschäfts der früheren Sanitec entstandene Komplexität und vereinfacht das Marken-Portfolio. Die Marken Keramag, Allia, Pozzi Ginori und Sphinx werden in die Marke Geberit integriert.

Mit der Akquisition von Sanitec in 2015 und der damit verbundenen Übernahme einer Vielzahl an Keramikmarken hat Geberit sein Geschäftsfeld in den Bereich Badezimmerprodukte ausgeweitet.

Um die Fachzielgruppen und Endkunden in Zukunft noch besser und effizienter ansprechen zu können, wird nun ein weiterer wichtiger Schritt eingeleitet: Ab 2019 werden die Badezimmerprodukte der Marke Keramag unter der Marke Geberit weitergeführt; ab 2020 wird dieser Prozess mit den Marken Allia, Pozzi Ginori und Sphinx fortgesetzt.

Die übrigen Keramikmarken Ifö, IDO, Porsgrund, Twyford, Kolo und Colombo bleiben unter dem Dach der Geberit-Gruppe bestehen, um spezifische Installationstechnologien, Produktbereiche, Marktsegmente oder Vertriebskanäle abzudecken.

Mit diesen Maßnahmen sollen die folgenden Vorteile erreicht werden:

- Verbesserung des Kundendienstes mit wenigen, umfassenden Informationsmitteln,

- Einfacherer Verkauf von integrierten Gesamtlösungen,

- Reduktion der Komplexität in Produktion, Logistik und Produktmanagement,

- Fokussierung auf die Entwicklung von innovativen Badezimmerlösungen.

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  • Heft 07 - 08 / 2018

    Totalsanierung statt Abriss – Forschungsanstalt auf Minergie-Standard gebracht

    Der Gebäudekomplex der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in Birmensdorf bei Zürich stammt aus den 1950er Jahren und genügte den heutigen Bedürfnissen nicht mehr. Nach einer umfassenden Totalsanierung der Anlage konnte der Energiestandard auf „A-ECO“ und „P-ECO“ angehoben werden. Das Zürcher Architekturbüro Schwarz Architekten hat die Sanierung geplant und begleitet. Aus dem Altbau wurde ein ökologisches und energetisches Vorzeigeobjekt.

    Foto: Schwarz Architekten Zürich

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