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| Navigation | 08.10.2018

DEPV für moderne Holzenergie breit aufgestellt

Neue Mitglieder aus dem Bereich Feuerungen

  • Mehr als 30 Mitglieder des DEPV diskutierten in Fulda zur sicheren und qualitätsschonenden Lagerung von Pellets. Foto: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V.

Ende September 2018 tagten drei der sechs Fachgruppen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e. V. (DEPV) in Fulda. Unter den mehr als 30 Teilnehmern waren auch zahlreiche Vertreter der im Jahr 2018 neu eingetretenen 16 Mitgliedsunternehmen. Schwerpunkt der Tagung war der fachliche Austausch zur Pelletslagerung als Schnittstelle zwischen Brennstoff- und Feuerungsseite.

Mit Holzenergie kann in die Energiewende am Wärmemarkt weiter vorangebracht werden. Hierzu ist aber von der Erzeugung der Energieträger über Transport und Anlieferung beim Verbraucher ein Höchstmaß an Qualität und eine regelmäßige Überprüfung notwendig. Dies gilt genauso für die Heizungs- und Ofentechnik, die emissionsarm und effizient funktionieren muss, sowie deren Einbau und das Zusammenspiel mit dem Lagersystem.

„Nur dann werden hohe Ansprüche in Sachen Komfort und sicherer Betrieb an die moderne Holzenergie befriedigt. Sie ist somit auch in einem dicht besiedelten Land und im städtischen Umfeld eine praktikable und zukunftsweisende Alternative für fossile Heizsysteme,“ ist Helmut Schellinger, erster Stellvertretender DEPV-Vorsitzender überzeugt. Darüber hinaus muss für die weitgehende gesellschaftliche Akzeptanz gesichert sein, dass Holzbrennstoffe aus nachhaltiger Produktion stammen. Sie müssen Teil einer Kaskadennutzung sein, also aus Reststoffen veredelt werden, die bei forst- und holzwirtschaftlichen Prozessen im Wald und im Sägewerk anfallen. Das ist bei Holzpellets der Fall.

Zur Qualitätssicherung der gesamten (Wertschöpfungs-)Kette bedarf es einer engen Kooperation zwischen Pelletsproduktion und Handel sowie den Herstellern von Pelletskesseln, Pelletskaminöfen sowie Lagereinrichtungen und Zubehör. Im DEPV findet hierzu eine intensive Kooperation und Abstimmung zwischen den einzelnen Teilsektoren der Branche statt. In diesem Jahr sind u.a. fünf neue Kesselhersteller und sieben Pelletshändler in den Verband eingetreten. Somit konnte die technische und politische Schlagkraft verbessert und auch die Fachdiskussion innerhalb der Branche auf eine breitere Basis gestellt werden. Insgesamt sind im DEPV 110 Unternehmen und Organisationen rund um das Heizen mit Holzpellets vertreten.

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