Recht & Beruf | Betreiben und Contracting | 14.05.2018

Apleona entwickelt mit IBM digitale Kundenlösungen

Aufbau digitaler und cloudbasierter Anwendungen im Immobilienmanagement

  • Das "Watson IoT Center" in München Foto: IBM

Apleona hat mit IBM eine Entwicklungspartnerschaft für digitale und cloudbasierte Anwendungen im Immobilienmanagement geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, zusammen mit IBM und Großkunden operativ einsetzbare Anwendungen zu entwickeln, diese im Praxisbetrieb in von Apleona gemanagten Portfolios zu testen und anschließend als Standardanwendung für Immobilienmanager beziehungsweise Immobiliennutzer flächendeckend bei Kunden auszurollen. Konkret werden u.a. digitale Lösungen in den Bereichen Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), Office Space Utilization (Arbeitsplatz- und Flächennutzung mit der Möglichkeit von Forecasts zur erwarteten Auslastung) sowie automatisierte Lösungen für Empfangs- und Conciergedienste umgesetzt.  
Außerdem wird ein Kundencockpit entwickelt, das es Nutzern von Gebäuden erlauben wird, über das Smartphone oder den PC wesentliche Services für das genutzte Gebäude abzurufen oder Störungen zu melden. Apleona startet die gemeinsame Entwicklung von digitalen Nutzeranwendungen mit Großkunden aus den Bereichen Finanzdienstleistung, Industrietechnologie sowie IBM selbst.
 
„Neben dem Aufbau einer komplett cloudbasierten digitalen Plattform, die uns die Anschlussfähigkeit für viele weitere datenbasierte Lösungen und Prozesse sichert, ist die Zusammenarbeit mit IBM, beispielsweise in der Cloud Garage, ein wesentlicher Baustein unserer Digitalisierungsoffensive. Insgesamt wollen wir die bisher über unsere Unternehmensgruppe verteilten Initiativen systematisieren, Ressourcen bündeln und insbesondere das Entwicklungstempo bis zur operativen Nutzung solcher neuen Anwendungen und Produkte stark steigern“, erklärt Apleona-CEO Dr. Jochen Keysberg.  
Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Entwicklungszusammenarbeit von Apleona- und IBM-Spezialisten in der IBM Cloud Garage und im Watson IoT Center in München. Ein ständiges Kernteam von fünf Dienstleistungsspezialisten von Apleona jeweils ergänzt durch weitere Experten wird dort zusammen mit IBM-Garage-Mitarbeitern an digitalen Produkten und Lösungen für Apleona-Kunden arbeiten. Hierfür kann Apleona auf den gesamten IBM-Baukasten an digitalen Technologien sowie auf personelle und technische Ressourcen zurück- und zugreifen. Das Team in der IBM Cloud Garage arbeitet und funktioniert, ähnlich wie ein Startup, schnell, mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen. Der iterative Prozess umfasst die Entwicklung von der Idee zu einer ersten Minimalanwendung bis zu einem skalierbaren und in der Fläche einsetzbaren Produkt.
 
„In der IBM Cloud Garage, einer IBM-Beratung mit der DNA eines Startup-Unternehmens, sitzen alle Stakeholder – Produktverantwortliche, Architekten, Designer, Entwickler und Sponsor Users – an einem Tisch, um in einer inspirierenden Umgebung zusammenzuarbeiten,“ so Jörg Holzschuh, Practice Manager IBM Cloud Garage DACH. „Diese Teams erstellen in kurzer Zeit neue Anwendungen und nutzen dazu IBM Design Thinking sowie agile und DevOps-Praktiken basierend auf bewährten Referenzarchitekturen und Innovationstechnologien wie Blockchain, Cognitive Computing, Internet of Things (IoT), Microservices und vieles mehr."
 
Bereits im Sommer 2018 sollen die ersten Lösungen entwickelt und in der Testphase beim Kunden sein.

Thematisch passende Beiträge

  • Start-up ausgezeichnet

    Bei aedifion (www.aedifion.com) ist der Slogan „Deep Building Monitoring & Analytics“ Programm. Das Start-up entwickelt Lösungen zur cloudbasierten Verarbeitung von Betriebsdaten aus Gebäudeautomationssystemen. Das junge Unternehmen, welches, gefördert durch das Exist-Programm des Bundes, als Spin-Off der RWTH Aachen hervorging, wurde als Preisträger des Gründerwettbewerbs „Digitale Innovationen“...

  • Der Chief Digital Officer

    7. und 8. Mai 2018/München   Strategie und Praxis der Unternehmens- und Markenführung werden in der digitalen Gesellschaft neu gedacht. Das CDO-Seminar macht Teilnehmer fit für ihre Rolle als digitaler Leader und Change Agent in ihrem Unternehmen. Vermittelt werden Erkenntnisse zu digitaler Innovation, Transformation und Change aus der angewandten Forschung, welche mit Praxisbeispielen und Case...

  • Aus AoTerra wird Cloud&Heat

    Grüne Cloud firmiert unter neuem Namen

    Die AoTerra GmbH, Dresdner Anbieter für cloudbasierte Rechenleistungen und umweltfreundliche Wärme, firmiert seit dem 28. April 2014 unter dem Namen Cloud&Heat Technologies GmbH. Damit fasst das Unternehmen sein Geschäftsmodell mit den bisherigen Produkten "AoCloud" und "AoHeat" in einer Marke zusammen: Cloud&Heat verbindet den klassischen Heizungsmarkt mit dem stark wachsenden Markt für Cloud...

  • Danfoss präsentiert digitalen Stellantrieb

    Vier Fachforen in Stuttgart, Köln, Hamburg und Frankfurt am Main

    Der busfähige digitale Stellantrieb „NovoCon“ von Danfoss macht es einfach, Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen in die Gebäudeautomation einzubinden und zentral zu regeln. Das zeigt Danfoss im Rahmen von vier Veranstaltungen (jeweils von 9:15 bis 16:00 Uhr) am 23. September 2015 in Stuttgart, am 30. September in Köln 2015, am 5. Oktober 2015 in Hamburg und am 9. Oktober 2015 in Frankfurt am...

  • Direkt vernetzter digitaler Schließzylinder

    SimonsVoss hat den digitalen Schließzylinder 3061 direkt netzwerkfähig gemacht. Die Funktion des WaveNet-Knotens wurde in den Elektronikknauf des Zylinders integriert. Damit ist es möglich, einen SimonsVoss-Schließzylinder mit der Software des Herstellers weltweit zu über Funk zu erreichen. Die Funktionalität des WaveNet-Knotens wurde auf die Größe eines 2 €-Stücks reduziert. Dadurch ist der neue,...

alle News

News der SHK- und Kältebranche

Inhalte der nächsten Heftausgaben

  • Heft 06 / 2018

    Zum Rückhaltevermögen von Laborabzügen – Einfluss des Luftführungskonzeptes

    Laborabzüge dienen dem Schutz des Personals bei der Arbeit mit gefährlichen Substanzen. Dazu wird ein entsprechender Luftvolumenstrom über die RLT-Anlage zugeführt, um im Laborraum je nach Anforderung einen Über- oder Unterdruck zu erreichen. Es hat sich in der Vergangenheit bei ausgeführten Projekten gezeigt, dass die Art der Zulufteinführung und -verteilung im Raum einen großen Einfluss auf das Rückhaltevermögen der Laborabzüge hat. In dem vorliegenden Artikel wird über Messungen berichtet, welche die Unterschiede verdeutlichen.

    Foto: Krantz Aachen

  • Heft 07 - 08 / 2018

    Totalsanierung statt Abriss – Forschungsanstalt auf Minergie-Standard gebracht

    Der Gebäudekomplex der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in Birmensdorf bei Zürich stammt aus den 1950er Jahren und genügte den heutigen Bedürfnissen nicht mehr. Nach einer umfassenden Totalsanierung der Anlage konnte der Energiestandard auf „A-ECO“ und „P-ECO“ angehoben werden. Das Zürcher Architekturbüro Schwarz Architekten hat die Sanierung geplant und begleitet. Aus dem Altbau wurde ein ökologisches und energetisches Vorzeigeobjekt.

    Foto: Schwarz Architekten Zürich

tab @ Twitter

Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik

Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik

Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik

Das Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik bietet ausführliche Informationen rund um die Anbieter von Kälte- und Klimatechnik.
Hier geht's zur Online-Recherche