Energie/Solar | Unternehmen + Markt | 26.08.2011

YIT und das the „m.pire”

Zukunftspläne für Europa

YIT Building Services Central Europe (YIT BS CE) stellte Anfang Juli seine strategischen Ziele für die kommenden Jahre vor. Dazu präsentierte sich das Unternehmen im 84 m hohen „the m.pire“ in München, einem mit DGNB Gold zertifizierten Gebäude, in dem YIT für die Ausführung technischer Gewerke mit einem Auftragswert von rund 23 Mio. € zuständig war. Seit der Fertigstellung 2010 betreibt das Unternehmen den Komplex mit einer Geschossfläche von 45 000 m2 im Facility Management. Die verwendete Technik sowie der nachhaltige Betrieb tragen maßgeblich zum Status als Niedrigenergiehaus bei.

Auf Wachstum ausgerichtet

Juhani Pitkäkoski, President und CEO der YIT Group, und Karl-Walter Schuster, President YIT BS CE, erläuterten an­lässlich einer Pressekonferenz die weitere Ent­wicklung des Unternehmens im Bereich nach­haltiges Bauen. Karl-Walter Schuster berichtete über die ab­geschlossene Integration der caverion Gruppe in die Gesellschaft und die damit verbesserte Markt­position in Deutschland und Polen. In Zentraleuropa konnte durch diese Akquisition 2010 der Umsatz um knapp 52 % auf 550 Mio. € gesteigert werden, die Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 75 % auf 3760. Auch in den kommenden Jahren will das Unternehmen in Zentraleuropa weiter wachsen.

Mehr Service

YIT Germany sorgt mit eigenen Produkten und eigener Entwicklungsabteilung dafür, dass Energieoptimierung und nachhaltige Konzepte beim Bau und dem Betrieb der Gebäude umgesetzt werden können. „Wir erkannten schon früh die hohe Bedeutung von nachhaltigem Bauen. Wir sind seit Jahren GreenBuilding-Endorser und Mitglied in der DGNB“, so Karl-Walter Schuster. Der Einbau effizienter Gebäudetechnik gilt bei Immobilienbesitzern als das wichtigste Kriterium zur Nachhaltigkeitssteigerung. Auch die Nachfrage von Kunden an Facility Manager nach Maßnahmen zur Energiekostensenkung steige. Momentan würden noch keine etablierten Standards für nachhaltigen Gebäudebetrieb existieren. Hier sieht der Zentraleuropa-Präsident gute Chancen für sein Unternehmen: „Als Ziel für die nächsten Jahre gilt es, die GreenBuilding-Kompetenz weiter zu stärken.“

Juhani Pitkäkoski bestätigte, die Aktivitäten der YIT Group im Bereich Building Services in Zentraleuropa weiter auszu­dehnen zu wollen: Das Unter­nehmen ist inzwischen eine feste Größe in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Rumänien. „Wir generieren mittlerweile rund 15 % unseres Umsatzes in dieser Region, hauptsächlich in Deutschland“, so Pitkäkoski. In Tschechien und der Slowakei ist der Konzern zusätzlich zum Bereich Building Services auch mit Construction Services am Markt vertreten.

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