Sie befinden sich hier:

zur Übersicht
Wasser/Abwasser | News | 03.02.2012

Wassermanagement im inHaus-Zentrum

Regenwassermanagement und Grauwassernutzung

Die iWater Wassertechnik GmbH & Co. KG aus Troisdorf beteiligt sich als Komponentenpartner am Fraunhofer-inHaus-Zentrum für Intelligente Raum- und Gebäudesysteme (www.inhaus.fraunhofer.de) in Duisburg. Dieses Projekt sorgt mit Anwendungslaboren in den Bereichen Büro, Service, Hotel, Veranstaltungen, Hospital und Pflegeheim für praxisnahe Forschungsmöglichkeiten zu Produkten, Systemen und Dienstleistungen.

  • Das inHaus 2 im inHaus-Zentrum in Duisburg

  • iWater-Grauwasseraufbereitung

Ressourcenschutz, nachhaltiges Bauen sowie steigende Betriebskosten für Trinkwasser, Abwasser und Regenwasserableitung machen Wasserrecycling im Gebäude zunehmend interessant. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile summieren sich. Durch die Nutzung von kostenlosem Regenwasser lassen sich bis zu 50 % des Trinkwasserbedarfs eines Einfamilienhauses ersetzen, wo Trinkwasserqualität nicht erforderlich ist. In gewerblichen und öffentlichen Anlagen können die Einsparungen bei über 90 % liegen. Wegen der besonders hohen Qualität des Regenwassers bieten sich verschiedene Anwendungen an, wie beispielsweise Toilettenspülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung und Reinigung. In Industrie und Gewerbe bestehen weitere Möglichkeiten.

Im Rahmen der Partnerschaft soll untersucht werden, inwieweit der neue Regenwassermanager aus der „Cube“-Serie von iWater Wassertechnik ökonomisch und ökologisch zu einer Schonung der Ressourcen beitragen kann. Außerdem wird geprüft, inwieweit die Grauwasseraufbereitungsanlagen des Unternehmens für eine Wiederverwendung an verschiedenen Verbrauchsstellen eingesetzt werden können.

iWater Wassertechnik stellt dem in-Haus-Zentrum Anlagen für Regenwassermanagement und Grauwassernutzung als Basis für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Verfügung. Diese Aktivitäten koordiniert das inHaus-Partnerinstitut „Umsicht“ aus Oberhausen.

Zurzeit gibt es noch keine klare, weltweit einheitliche Definition von Grauwasser. Die Europäische Norm 12056-1 definiert Grauwasser als fäkalienfreies, gering verschmutztes Abwasser, wie es etwa aus Dusche, Badewanne, Handwaschbecken und Waschmaschine anfällt und zur Aufbereitung zu Betriebswasser dienen kann. Das Küchenabwasser hingegen wird wegen seiner hohen Belastung mit Fetten und Speiseabfällen ausgenommen. Das aufbereitete Wasser kann, wie Regenwasser auch, an Verbrauchsstellen, an denen kein Trinkwasser erforderlich ist, eingesetzt werden.

 

 

Mehr zum inHaus-Zentrum in Duisburg lesen Sie auch unter www.tab.de/artikel/tab_Das_inHaus2_in_Duisburg_1154111.html.

alle News

Top 5 - Meistgelesen

Vorschau Heftinhalte 2012

  • Heft 06 / 2012

    Behagliche Wärme aus dem Abwasserkanal – Das Kinderhaus Märzwiesen in Rauenberg

    Dass für die behagliche Wärme im Neubau der Kindertagesstätte Märzwiesen das Abwasser im Kanal vor dem Gebäude herhalten muss, wirkt zunächst befremdend. Bei genauerem Hinsehen erkennt man Vorteile, die gut nachvollziehbar sind und sich auf weitere, zukünftige Projekte im In- und Ausland übertragen lassen. Im Interesse des Klimaschutzes liegt es nahe, auch Abwärme zu nutzen.

  • Heft 07- 08/2012

Einkaufsführer Bau

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N 
O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 0-9 | 

Suchbegriff


Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik

Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik

Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik

Das Branchenbuch der Kälte- und Klimatechnik bietet ausführliche Informationen rund um die Anbieter von Kälte- und Klimatechnik.
Hier geht's zur Online-Recherche