Recht & Beruf | Rationalisierung am Bau | 12.01.2012

Impulse für den Wohnungsbau

Höheres Sanierungstempo gefordert

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau fordert zusammen mit ihren Partnern aus der bayerischen Bau- und Wohnungswirtschaft in einer gemeinsamen Erklärung von der Politik eine dauerhafte und stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde Ende Dezember 2011 das gemeinsame Positionspapier vorgestellt.

  • Die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau stellte Ende 2011 ein Positionspapier zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau vor

  • Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, fordert: „Das Sanierungstempo muss deutlich erhöht werden, damit die Energieeffizienz im Gebäudebestand verbessert werden kann. Außerdem müssen die Ersatzneubauten in das Förderspektrum einbezogen werden.“

„Der Wohnungsbau wird von der Politik seit langer Zeit stiefmütterlich behandelt. Wir warnen seit Jahren davor, dass die derzeitige Förderung des Wohnungsbaus in weiten Bereichen die demografischen, klimaschutz- und sozialpolitischen Anforderungen verfehlt. Wir brauchen deshalb wieder ein Investitionsklima, das den Neubau stimuliert.“ Das sagte Dr. Hannes Zapf, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau, anlässlich einer Pressekonferenz in München. Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, forderte: „Das Sanierungstempo muss deutlich erhöht werden, damit die Energieeffizienz im Gebäudebestand verbessert werden kann. Außerdem müssen die Ersatzneubauten in das Förderspektrum einbezogen werden.“

 

In ihrem Positionspapier „Aktion Impulse“ für den Wohnungsbau in Bayern 2012 ( http://www.artkrise.de/wohnungsbau/) , das auch als E-Paper bereitsteht, weist die Aktionsgemeinschaft auf zunehmende strukturelle Wohnungsengpässe und steigende Mietbelastungen in Wachstumsregionen hin. Außerdem gebe es bislang keine ausgewogene und zukunftsgerichtete Förderung. Durch die deutliche Verschärfung der energetischen Anforderungen bei Sanierungen und die damit verbundenen hohen wirtschaftlichen Kosten stagniere die Sanierungsrate weiter bei etwa 1 %, weshalb die von der Bundesregierung geforderte zügige energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in weite Ferne rücke. Und trotz der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft lasse die Bundesregierung ab kommendem Jahr die erfolgreiche Förderung altersgerechter Umbauten von Häusern auslaufen.

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  • Heft 06 / 2012

    Behagliche Wärme aus dem Abwasserkanal – Das Kinderhaus Märzwiesen in Rauenberg

    Dass für die behagliche Wärme im Neubau der Kindertagesstätte Märzwiesen das Abwasser im Kanal vor dem Gebäude herhalten muss, wirkt zunächst befremdend. Bei genauerem Hinsehen erkennt man Vorteile, die gut nachvollziehbar sind und sich auf weitere, zukünftige Projekte im In- und Ausland übertragen lassen. Im Interesse des Klimaschutzes liegt es nahe, auch Abwärme zu nutzen.

  • Heft 07- 08/2012

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