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Heizung | News | 24.10.2017

BDH-Studienergebnisse

Digitale Heizung bietet Einsparpotential

  • Auf 21 Seiten zeigt die Kurzstudie „Energieeinsparungen Digitale Heizung“ Möglichkeiten zur Effizienzsteigerungen auf. Quelle: BDH

Um bis zu 15 % kann der Energieverbrauch durch die Digitalisierung der Heiztechnik reduziert werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) erarbeitet hat. „Das Gutachten zeigt, dass die Digitalisierung nicht nur einen Komfortgewinn für den Nutzer bedeutet. Es lassen sich damit vor allem zusätzliche Energieeinsparungen realisieren“, erläutert BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke.

Mit einer „intelligenten“ Steuerung läuft die Heizung stets im optimalen Bereich. Die digitale Heizung bindet Wetterprognosen mit ein und erkennt automatisch, ob jemand zuhause ist. Außerdem speichert sie die Gewohnheiten der Bewohner und stellt sich darauf ein, ohne dass dies programmiert werden müsste. Im Störfall kann der Fachbetrieb durch die Internetanbindung Fehler analysieren und oft auch aus der Ferne beheben. Dadurch kann der Kundendienst weiter optimiert werden.
Fast alle Heizungshersteller bieten inzwischen digitale Lösungen an. Viele Bestandsheizungen lassen sich mit einfachen „Plug-and-Play“-Lösungen nachrüsten. Eine Heizungsmodernisierung ersetzt eine digitale Steuerung aber nicht, betont Andreas Lücke: „Im Falle der Heizungsmodernisierung können Einsparpotentiale von 30 % und mehr erreicht werden.“ Trotzdem sei klar, dass die Digitalisierung erhebliche Potentiale heben könne. Deshalb treibe die deutsche Heizungsindustrie die Digitalisierung mit hoher Geschwindigkeit voran.

Die Studie steht zum kostenlosen Herunterladen unter www.bdh-koeln.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/energieeinsparungen_digitale_heizung_2017_01_12.pdf zur Verfügung.

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      Foto: Wisag Industrie Service Holding, 2018

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      Frischwasserstationen sind bereits seit Jahren eine feste Größe in der Wohnungswirtschaft. Sie können stoßweise warmes Wasser bereitstellen – und das energieeffizient sowie hygienisch einwandfrei. Zudem können die Größe des Pufferspeichers und damit einhergehende Wärmeverluste begrenzt werden. Genutzt werden können diese Vorteile jedoch nur bei richtiger Planung und Auslegung.
      Frank Urbansky, Freier Journalist und Fachautor, Mitglied der Energieblogger, 04158 Leipzig

      Foto: Buderus

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