Sanitär | News | 25.01.2012
Ein neues Fakultätsgebäude
Das green:house der Bauhaus-Universität Weimar
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Bis ins Detail ist das neue Fakultätsgebäude green:house auf wirtschaftliche Art und Weise nachhaltig ausgestattet
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Die Tafel am Eingang erläutert die Hintergründe für die Entwicklung von green:house
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Im green:house entstanden Büros und Atelierräume für mehr als 50 Studierende und Mitarbeiter; die erste Ausstellung präsentiert Bachelor-Entwurfsarbeiten
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Den Einsatz zeitgemäßer Armaturentechnologie ermöglicht die elektronische Selbstschluss-Armatur „Tipus P“ an den Waschtischen
Zukunftsweisende Architektur verlangt unkonventionelle Ideen und neue Konzepte – gleichwohl bedürfen Forschung und Entwicklung Praxisnähe. Auf dem Campus der Bauhaus-Universität in Weimar erbauten Professoren und Studierende der Fakultät Architektur das „green:house“, das weltweit wohl erste Passivgebäude aus Holzbeton. Dieses Baumaterial aus Holzschnitzeln und Zement weist in Verbindung mit dem Konstruktionsprinzip Holzrahmenbau gute statische Eigenschaften auf. Es soll zugleich Energie sparen, das Bauen mit Holz fördern und ein späteres Recycling erleichtern.
Mit schwarzer Gebäudehülle
Eine schlichte schwarze Gebäudehülle, drei Stockwerke, schmale raumhohe Fenster, modern gestaltete Ausstellungs- und Arbeitsräume – die Besonderheit des Experimentalbaus erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Und doch ist das Gebäude, das in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit mehreren Industrie- und Forschungspartnern entstand, in höchstem Maße zukunftsweisend. Es ist seit der Eröffnung im Juli 2011 Forschungsobjekt zahlreicher Ingenieure und Wissenschaftler.
Sanitärarmaturen für das Forschungsprojekt
Dem Forschungsprojekt hat sich der Armaturenhersteller Schell aus Olpe (www.schell.eu) angeschlossen – als einer von 15 Industriepartnern. Schell-Vertriebsmitarbeiter Roger Küchling erklärt dazu: „Zeitgemäße Sanitärarmaturen leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Wasser- und Energieeinsparung, sondern erfüllen vor allem die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Hygiene- und Komfortansprüche. Als Armaturenspezialist für stark frequentierte öffentliche und gewerbliche Bereiche müssen wir nah am Geschehen sein und realisieren deshalb gemeinsam mit Architekten und Fachplanern individuelle Lösungen.“ Zeitloses Design und langlebige Produktqualität, die dem Ruf der Nachhaltigkeit gerecht wird, waren für Prof. Stamm-Teske und sein Team weitere Grundvoraussetzungen für die Zusammenarbeit mit Schell in Weimar.
Sorgsamer mit Trinkwasser umgehen
„Der Einsparung von Trinkwasser wird weltweit nach wie vor nicht genügend Rechnung getragen. Dabei verdient dieser Aspekt höchste Priorität, denn der Kampf um sauberes Trinkwasser – zu dem es keine Alternative gibt – wird den um Erdöl früher oder später in den Schatten stellen. Trinkwasser sparen muss deshalb künftig genauso wichtig sein, wie es das Energie sparen heute bereits ist“, ist sich Prof. Stamm-Teske sicher.







