Recht & Beruf | Rationalisierung am Bau | 19.04.2017

BIM-Einführung in Deutschland

Status quo der Standardisierung und Normierung

Bauvorhaben unterliegen einem hohen wirtschaftlichen und terminlichen Druck. Die Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens, wie sie das Building Information Modeling (BIM) erlaubt, bietet hier großes Innovationspotential: Über sämtliche Auf­gaben und Leistungsphasen hinweg lassen sich damit Qualität, Transparenz, Effizienz und Prozesssicherheit verbessern.

  • Ziel ab 2020: Erst mit BIM virtuell, anschließend real bauen – und dabei das Gebäude immer ganzheitlich betrachten. Bild: RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen E3D

  • Aktuell ist die zweite Stufe im Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erreicht. Quelle: ARGE BIM4INFRA 2020 in Anlehnung an den Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

  • Ergebnisse der ersten Stufe des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Quelle: ARGE BIM4INFRA 2020

  • Informationsanforderungen an Modelle zur Projektabwicklung und zum Betrieb. Quelle: Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen, Ruhr-Universität Bochum in Anlehnung an DIN EN ISO 19650-1

  • Informationsaustausch auf Basis einer gemeinsamen Datenumgebung. Quelle: Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen, Ruhr-Universität Bochum in Anlehnung an DIN EN ISO 19650-1

  • Entwicklung eines Datenbankkonzepts zur Unterstützung des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Quelle: ARGE BIM4INFRA 2020

Die Definition des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) definiert BIM als eine kooperative Arbeitsmethodik. Mit ihr werden auf Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und über transparente Kommunikationsprozesse zwischen den

Autor:

Prof. Dr.-Ing. Markus König

Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen, Ruhr-Universität Bochum, Stellvertretender Projektleiter der ARGE BIM4INFRA 2020 zur Umsetzung des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

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    Entwässerungstechnik im Hotel Sonnenalpe – Badrinne mit Mehrwert

    Das Familienhotel Sonnenalpe am Kärntner Nassfeld bietet seinen Wellnessgästen sonnige Stunden der Erholung. Eine 1.700 m2 große Sauna und Wellnesswelt bietet Freizeitspaß auch bei mal nicht so passendem Wetter. Dafür, dass es hier hygienisch und barrierefrei zugeht hat auch das eingesetzte Badrinnensystem seinen Anteil.

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  • Heft 10 / 2017

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    Wer bei der Wahl eines Deckenklimageräts nicht nur auf die Kühlwirkung achtet, sondern auch eine leise und optisch ansprechende Lösung sucht, findet in der Kombination von Gebläsekonvektor und Schlitzauslass eine geeignete Systemlösung. Hier bietet es sich an, statt einer projektbezogenen, individuellen Kombination von Konvektor und Auslass ein Komplettgerät zu wählen. Komplettgeräte bieten den Vorteil einer größeren Planungssicherheit, denn die Komponenten sind bereits vom Hersteller aufeinander abgestimmt und die Leistungsdaten bekannt. Herstellerseitige Auslegungstools minimieren außerdem den Planungsaufwand.

    (Foto: LTG)

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